Performance auf vier Pfoten: Die Biologie hinter CANINA Move-Shot und Power-Shot
So bleibt dein Hund der Athlet, den er im Herzen trägt
CANINA MOVE-SHOT und POWER-SHOT sind zwei Ergänzungsfuttermittel für Hunde, die als trinkfertige Shots verabreicht werden. Der MOVE-SHOT unterstützt Gelenke, Knorpel und Bewegungsfreude durch Grünlippmuschel, Kollagen, Chondroitin, MSM, Hagebutten und Ingwer. Der POWER-SHOT liefert Energie, Ausdauer und kognitive Frische durch Bierhefe, Algen-DHA, Rinderfett, Heidelbeeren, Ginseng und Taurin. Beide enthalten Inulin als präbiotische Brücke zwischen Darm und Stoffwechsel.
Warum ein Hund mehr ist als sein Napf
Ein aktiver Hund ist ein hochintegriertes biologisches System. Bewegung, Energie, Stimmung und Regeneration entstehen nicht im Napf, sondern in den Zellen – genauer: in den Mitochondrien, im Knorpelgewebe und im Mikrobiom des Darms. Drei Schauplätze, die im Alltag eines Hundes alles entscheiden: ob er nach dem Spaziergang erschöpft auf die Decke fällt oder mit wedelnder Rute noch das nächste Spiel einfordert.
Genau hier setzen die beiden CANINA Shots an. Sie sind keine Wundermittel, sondern gezielte Nährstoff-Cocktails, die in dem Moment unterstützen, in dem das Standard-Alleinfutter an seine Grenzen stößt – etwa beim sportlich geführten Hund, beim älteren Tier, in Wachstumsphasen oder bei rekonvaleszenten Vierbeinern.
CANINA MOVE-SHOT: Was er biologisch leistet
Was ist der MOVE-SHOT?
Der CANINA MOVE-SHOT ist ein Ergänzungsfuttermittel in Pulverform, das in Wasser aufgelöst und einmal täglich verabreicht wird. Seine Aufgabe ist es, Knorpelmatrix, Gelenkschmiere (Synovia), Sehnen und Bänder zu nähren und gleichzeitig stille Entzündungsprozesse zu modulieren.
Die acht Wirkstoffe und was sie im Hundekörper tatsächlich tun
Grünlippmuschel (Perna canaliculus)
Die neuseeländische Grünlippmuschel ist eine der wenigen natürlichen Quellen für Eicosatetraensäure (ETA) – eine seltene Omega-3-Fettsäure, die im Körper Entzündungsbotenstoffe (sogenannte Prostaglandine der Serie 2) leiser stellen kann. Zusätzlich liefert sie Glykosaminoglykane (GAG) – die Bausteine, aus denen der Hund seinen eigenen Knorpel aufbaut. Anders gesagt: Du fütterst nicht Glukosamin als Pille, sondern den vollständigen biologischen Rohstoff.
Was der Hund davon hat: Geschmeidigere Bewegungen, weniger Anlaufsteifigkeit nach Ruhephasen, längeres Gleitlager-Funktionieren im Alter.
Kollagen (denaturiert, vom Schwein)
Kollagen ist das mit Abstand häufigste Strukturprotein im Hundekörper – es bildet Sehnen, Bänder, Faszien, Knorpel und sogar Teile der Knochen-Matrix. Mit zunehmendem Alter sinkt die körpereigene Kollagensynthese spürbar ab. Hydrolysiertes Kollagen liefert spezifische Peptide (vor allem Glycin, Prolin, Hydroxyprolin), die den Bindegewebs-Aufbau direkt unterstützen.
Was der Hund davon hat: Stabilere Gelenkkapseln, belastbarere Sehnen, weniger Mikroverletzungen beim Toben.
Chondroitinsulfat (vom Fisch)
Chondroitin ist die wasserbindende Komponente im Knorpel. Es funktioniert wie ein Schwamm, der die Knorpelschicht prall und stoßdämpfend hält. Sinkt der Chondroitin-Gehalt – wie bei Arthrose oder Überlastung – verliert der Knorpel seine Pufferfunktion.
Was der Hund davon hat: Bessere Stoßdämpfung beim Springen, weniger Knirschen, geringere Schmerzimpulse aus dem Gelenk.
MSM (Methylsulfonylmethan)
MSM ist die wichtigste organische Schwefelquelle in Ergänzungsfuttermitteln. Schwefel ist für die Disulfidbrücken in Kollagen und Keratin unverzichtbar – ohne Schwefel kein stabiles Bindegewebe, kein glänzendes Fell, keine festen Krallen. Zusätzlich ist MSM ein milder Modulator oxidativer Prozesse.
Was der Hund davon hat: Schnellere Erholung nach Belastung, geschmeidigeres Fell, weniger reaktive Entzündungen im Gewebe.
Hagebutten (gemahlen)
Hagebutten enthalten ein einzigartiges Galaktolipid namens GOPO, dessen entzündungsmodulierende Wirkung bei Arthrose in mehreren Humanstudien dokumentiert ist – und dessen Mechanismus bei Hunden ähnlich funktioniert. Hinzu kommt ein außergewöhnlich hoher Vitamin-C-Gehalt, der die Kollagensynthese als Kofaktor zwingend benötigt.
Was der Hund davon hat: Reduzierte stille Gelenkentzündung, bessere körpereigene Kollagenproduktion.
Ingwerwurzel (gemahlen)
Die scharfen Inhaltsstoffe des Ingwers – 6-Gingerol und 6-Shogaol – wirken als sanfte, natürliche COX-2-Modulatoren. Sie greifen in die Entzündungskaskade dort ein, wo sonst nur Medikamente eingesetzt werden, allerdings deutlich milder und ohne Magen-Darm-Belastung in dieser Dosierung.
Was der Hund davon hat: Weniger Steifigkeit, mildere Beschwerden bei Wetterumschwüngen.
Inulin (aus Chicorée)
Inulin ist ein präbiotischer Ballaststoff, der im Dickdarm zu kurzkettigen Fettsäuren (vor allem Butyrat) fermentiert wird. Butyrat ist mehr als nur Energie für die Darmzellen – es hat eine systemische, entzündungsregulierende Wirkung, die bis ins Gelenk reicht. Die Darm-Gelenk-Achse ist heute eines der spannendsten Forschungsfelder der Veterinärmedizin.
Was der Hund davon hat: Stabileres Mikrobiom, weniger systemische Mikroentzündung, festerer Kot, bessere Nährstoffaufnahme.
Hühnerleberhydrolysat
Funktional in zwei Richtungen: erstens als Akzeptanz-Booster – Hunde lieben den Geschmack, der Shot wird ohne Diskussion genommen –, zweitens als Lieferant freier Aminosäuren und Peptide für die Regeneration.
Was der Hund davon hat: Er nimmt den Shot gern, und sein Körper bekommt sofort verfügbare Eiweißbausteine.
Was du als Halter merken solltest – und in welcher Reihenfolge
Erfahrungsgemäß zeigen sich Effekte nicht über Nacht. Die realistische Zeitachse:
- Nach 5–10 Tagen: Verbesserte Akzeptanz, oft etwas festerer Kot (Inulin-Effekt).
- Nach 3–4 Wochen: Weniger Anlaufsteifigkeit am Morgen, flüssigeres Aufstehen.
- Nach 6–8 Wochen: Sichtbar geschmeidigere Bewegungen, mehr Spielfreude, bessere Sprungkraft.
- Ab 3 Monaten: Stabilisierung des Knorpel-Stoffwechsels – das ist der Zeitpunkt, ab dem die volle biologische Wirkung greift.
CANINA POWER-SHOT: Was er biologisch leistet
Was ist der POWER-SHOT?
Der CANINA POWER-SHOT ist die energetische Schwester des Move-Shots. Er liefert keine kurzfristige Zucker-Spritze, sondern adressiert den Hund auf der Ebene des zellulären Energiestoffwechsels: Mitochondrien, Fettstoffwechsel, Herzmuskel und Nervensystem.
Die acht Wirkstoffe und was sie im Hundekörper tatsächlich tun
Bierhefe (inaktiviert, Saccharomyces cerevisiae)
Bierhefe ist ein natürliches B-Vitamin-Konzentrat. Sie liefert nahezu den kompletten B-Komplex – B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5, B6, B7 (Biotin), B9 (Folsäure) und B12. Diese Vitamine sind die Koenzyme der Energiegewinnung: Ohne sie kann der Hund weder Kohlenhydrate noch Fette in zelluläre Energie (ATP) umwandeln. Zusätzlich enthält Bierhefe Beta-Glucane, die das angeborene Immunsystem trainieren.
Was der Hund davon hat: Stabilere Energie über den Tag, glänzendes Fell, robusteres Immunsystem.
Algenpulver (Schizochytrium)
Das ist die wahre Omega-3-Quelle im POWER-SHOT – und sie ist klüger gewählt, als sie auf den ersten Blick wirkt. Schizochytrium ist eine Mikroalge, die besonders reich an DHA (Docosahexaensäure) ist. DHA ist die strukturelle Hauptfettsäure des Gehirns und der Netzhaut, sie stabilisiert den Herzrhythmus und reduziert systemische Entzündung. Im Gegensatz zu Fischöl ist Algen-DHA frei von Schwermetallen und nachhaltig.
Was der Hund davon hat: Schärfere kognitive Leistung, bessere Herzfunktion bei Belastung, glänzendes Fell, geschmeidige Haut.
Rinderfettpulver (72 % Rinderfett, 27,9 % Rinderbrühe)
Fett ist die energiedichteste Nährstoffquelle des Hundekörpers – mit 9 kcal pro Gramm mehr als doppelt so viel wie Kohlenhydrate. Für ausdauernde Aktivität ist Fett die effizientere Energiequelle, weil es die Glykogenreserven schont und länger anhaltende Leistung liefert. Hunde sind biologisch hervorragend an Fettstoffwechsel angepasst (Wölfe leben tagelang von ihren Fettdepots).
Was der Hund davon hat: Längere Ausdauer beim Wandern, Joggen oder Hundesport, schnellere Wiederauffüllung leerer Energiespeicher.
Sonnenblumenkernpresskuchen
Eine reichhaltige Quelle an Vitamin E (Tocopherolen). Vitamin E ist der wichtigste fettlösliche Antioxidans-Schutz im Körper – und genau deshalb hier so klug platziert: Es schützt die empfindlichen Omega-3-Fettsäuren aus dem Algenpulver vor Oxidation, sowohl im Produkt als auch im Hundekörper.
Was der Hund davon hat: Schutz der Zellmembranen vor oxidativem Stress, besonders nach intensiver Belastung.
Heidelbeeren (gemahlen)
Heidelbeeren sind eine der dichtesten natürlichen Quellen für Anthocyane – Pflanzenpigmente, die als Radikalfänger arbeiten und gezielt die Mitochondrien-Membranen schützen. Bei Belastung produzieren Mitochondrien zwangsläufig reaktive Sauerstoffspezies (ROS); Anthocyane neutralisieren diese, bevor sie Schaden anrichten.
Was der Hund davon hat: Schnellere Regeneration, weniger zelluläre Erschöpfung nach intensivem Training.
Ginsengwurzel rot (gemahlen)
Ginseng zählt zu den klassischen Adaptogenen – Substanzen, die dem Körper helfen, mit Stress (körperlich wie psychisch) besser umzugehen. Die aktiven Komponenten – Ginsenoside Rb1 und Rg1 – modulieren die Cortisol-Achse, fördern die ATP-Bildung in den Mitochondrien und unterstützen die mentale Wachheit.
Was der Hund davon hat: Weniger Erschöpfungstief nach Belastung, stabilere Stimmung, bessere Fokussierung im Training.
Taurin (10 g/kg als Zusatzstoff)
Eine semi-essenzielle Aminosäure, die für Herzmuskelfunktion, Gallensäurenkonjugation, Osmoregulation und Nervenreizleitung zuständig ist. Taurinmangel ist bei bestimmten Rassen (Cavalier King Charles, Boxer, Cocker Spaniel, Dobermann) ein anerkannter Risikofaktor für dilatative Kardiomyopathie (DCM). Auch getreidearme Fütterung kann den Bedarf erhöhen.
Was der Hund davon hat: Belastbares Herz, gleichmäßiger Puls bei Anstrengung, gesunde Nervenreizleitung.
Inulin (aus Chicorée)
Auch hier wieder die präbiotische Brücke. Im Energie-Kontext besonders relevant: Ein stabiles Mikrobiom verbessert die Nährstoffextraktion aus dem Futter und produziert über Butyrat zusätzlich Energie für die Darmschleimhaut.
Was der Hund davon hat: Bessere Verwertung dessen, was im Napf landet.
Was du als Halter merken solltest – und in welcher Reihenfolge
- Nach 3–7 Tagen: Frischere Stimmung, weniger „müde Phasen" nach längeren Spaziergängen.
- Nach 2–3 Wochen: Sichtbar mehr Ausdauer, kürzere Regenerationszeiten nach intensiver Belastung.
- Nach 4–6 Wochen: Stabileres Fell, klarerer Blick, mehr Spielfreude.
- Ab 8 Wochen: Der Hund „läuft auf einem anderen Niveau" – die Mitochondrien arbeiten effizienter, das Herz ist belastbarer.
Die Darm-Achse: Warum Inulin in beiden Shots steckt
Wer den Hund nur über Gelenke oder Muskeln denkt, denkt zu kurz. Etwa 70 % des Immunsystems sitzen im Darm, und die Kommunikation zwischen Darmmikrobiom, Gehirn und peripheren Geweben (inklusive Gelenken und Muskeln) läuft über Stoffwechselprodukte der Darmbakterien.
Inulin füttert genau die „guten" Bakterienstämme – vor allem Bifidobacterium und Faecalibacterium prausnitzii. Diese produzieren Butyrat, eine kurzkettige Fettsäure, die:
- die Darmschleimhaut nährt und ihre Barriere stärkt (Stichwort: Leaky Gut),
- systemische Mikroentzündungen herunterreguliert,
- die Aufnahme weiterer Nährstoffe (auch der teuren Wirkstoffe wie Chondroitin oder DHA) verbessert.
Deshalb ist es kein Zufall, dass CANINA in beiden Shots Inulin verbaut hat. Es ist die unsichtbare Achse, die alle anderen Wirkstoffe effizienter macht.
Für welchen Hund passt welcher Shot?
| Situation | MOVE-SHOT | POWER-SHOT |
|---|---|---|
| Junger, sehr aktiver Sporthund | ergänzend | Hauptfokus |
| Welpe in der Wachstumsphase | Hauptfokus | nach Absprache |
| Erwachsener Familienhund, normal aktiv | bei Bedarf | bei Bedarf |
| Hund mit beginnender Arthrose | Hauptfokus | ergänzend |
| Senior mit Bewegungseinschränkung | Hauptfokus | ergänzend |
| Rekonvaleszenz nach OP oder Krankheit | beide kombinieren | beide kombinieren |
| Diensthund, Jagdhund, Agility-Hund | sinnvoll | Hauptfokus |
| Hund mit Herz-Vorerkrankung | – | Hauptfokus (Taurin) |
Wichtig: Während Trächtigkeit und Säugezeit sollten beide Shots abgesetzt werden – das ist auf den Etiketten ausdrücklich vermerkt.
FAQ – die häufigsten Fragen
Ab welchem Alter darf ich den Shot geben?
Beide Shots sind für alle Altersstufen geeignet – vom Welpen bis zum Senior. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht.
Wie schnell wirkt der Shot?
Akzeptanz und erste Effekte zeigen sich meist innerhalb von 1–2 Wochen. Die volle biologische Wirkung – besonders auf Knorpel und Mitochondrien – braucht 6–12 Wochen, weil Gewebeumbau Zeit braucht.
Kann ich beide Shots gleichzeitig füttern?
Ja. Die Inhaltsstoffe ergänzen sich, sie überlappen sich nicht. In besonderen Phasen (Rekonvaleszenz, intensive Trainingsphase mit älterem Hund) ergibt eine Kombination sogar Sinn.
Ersetzt der Shot ein Medikament?
Nein. Ein Ergänzungsfuttermittel ersetzt keine tierärztliche Behandlung bei diagnostizierten Erkrankungen. Es kann aber eine wirksame Begleitung sein und – langfristig gesehen – das Risiko reduzieren, dass Gewebe überhaupt erst in den Bereich kommt, in dem Medikamente nötig werden.
Was unterscheidet den Shot von einer Tablette?
Die flüssige Form hat zwei Vorteile: erstens eine höhere Bioverfügbarkeit, weil die Wirkstoffe bereits gelöst in den Darm gelangen, zweitens eine bessere Akzeptanz – kein Verstecken in Wurst, kein Würgen, kein Streit.
Hat der Shot Nebenwirkungen?
Bei normgerechter Dosierung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Bei sehr empfindlichen Hunden kann Inulin in den ersten Tagen zu vermehrter Darmaktivität führen – das gibt sich in der Regel innerhalb einer Woche, weil sich das Mikrobiom anpasst.
Wie lange ist eine Packung 120 g haltbar?
Bei einem Hund unter 15 kg reichen 120 g für bis zu 95 Anwendungen – also über drei Monate täglich. Bei größeren Hunden entsprechend kürzer. Bei Raumtemperatur und trocken gelagert behält das Pulver seine Wirksamkeit bis zum aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatum.
Sind die Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs?
Ja. Beide Shots arbeiten mit natürlichen, lebensmitteltauglichen Zutaten (Muschel, Algen, Beeren, Wurzeln, Hefe, Hagebutten, tierischen Hydrolysaten). Synthetische Vitamin-Beimischungen sind auf das absolut Notwendige reduziert.
Aus tierpsychologischer Sicht
Bewegungsfreude und Energie sind keine Charaktermerkmale, sondern biologische Zustände. Ein Hund, der sich schmerzfrei bewegen kann und dessen Mitochondrien gut versorgt sind, ist ein Hund, der wesensstabiler, belastbarer und kommunikativer ist. Wer als Halter über Nährstoffe nachdenkt, denkt am Ende über Verhalten nach. Die beiden CANINA Shots sind in dieser Logik nicht nur Nahrungsergänzung – sie sind ein leiser, gut gewählter Hebel auf die gesamte Lebensqualität des Hundes.